Ein Verdammter erwacht aus seiner seit Jahrhunderten währenden Lethargie und begibt sich auf die Suche nach einer längst vergessenen Wahrheit. Einer Wahrheit, die vielleicht den Schlüssel zu seiner Erlösung birgt. So beginnt er die Geschichte von Magredsch aufzuschreiben, einem einfachen Jungen, der in eine Zeit des Umbruchs geboren wurde. Die Welt liegt im Wandel, Unheil zieht bedrohlich am Horizont herauf. Zusammen mit seinem Bruder wird Magredsch fortgeschickt, um Hilfe für ihr Dorf zu holen, denn wilde Barbaren streifen durchs Land und bringen überall den Tod.
Doch bald schon muss Magredsch auf schmerzliche Weise erfahren, dass dies erst der Anfang ist. Weit größere Ereignisse werfen bereits ihre unheilvollen Schatten voraus und er ist auserkoren, in ihrem Mittelpunkt zu stehen. Er soll das Licht in der Dunkelheit sein, die letzte Hoffnung.
Wird er diese Bürde tragen können, oder wird der Preis, den er dafür zu zahlen hat, am Ende zu groß sein? Denn auch er beginnt, sich zu verändern. Etwas erwacht in ihm und drängt danach die Oberhand über sein Handeln zu gewinnen.
Und über all dem schwebt die federführende Hand des Verdammten, der versucht sich zu erinnern.
Der Verdammte setzt seine Erzählung fort.
Magredsch hat sich verändert, ebenso wie die Welt in der er lebt.
Sie ist bedrohlicher geworden. Das Licht schwindet und mit der heraufziehenden Dunkelheit gewinnt das Böse immer mehr an Stärke.
Wird er die Prophezeiung erfüllen können?
Wird er der Held sein, der vorhergesagt wurde?
Oder wird er an den Intrigen die geschmiedet werden zugrunde gehen.